Für unpasteurisierten Sake werden PET-Flaschen mit hervorragenden Lichtundurchlässigkeits- und Barriereeigenschaften verwendet.
Ab Oktober finden Verkostungsveranstaltungen für den Nama-Sake „AWANAMA“ des Pressurized Nama Sake Consortium statt, der in dieser Flasche abgefüllt wird.
27. September 2017
Die von Dai Nippon Printing Co., Ltd. (DNP) entwickelte DNP Functional Film Composite PET-Flasche zeichnet sich durch hervorragende Lichtundurchlässigkeits- und Barriereeigenschaften aus und wird nun auch in den Produkten des Pressure Dried Nama Sake Consortiums eingesetzt.
Das Pressure Namazake Consortium arbeitet an der Entwicklung einer Methode zur Sterilisation von Namazake unter hohem Druck nach dem Verschließen in einem Behälter. Die Flexibilität und Dehnbarkeit von PET-Flaschen, die mit Glasflaschen nicht erreicht werden können, wurden hoch bewertet und die Methode wurde übernommen.
PET-Flaschen werden aufgrund ihres geringen Gewichts und ihrer einfachen Handhabung geschätzt und finden vielfältige Verwendung. In Japan ist jedoch gemäß den Richtlinien des PET Bottle Recycling Promotion Council die Färbung der PET-Flasche selbst nicht zulässig. Dies erschwert ihre Verwendung für Getränke wie alkoholische Getränke erheblich, da diese einen lichtundurchlässigen Behälter benötigen, um den Verderb des Inhalts zu verhindern.
Als Antwort auf dieses Problem hat DNP eine „Komplexflasche“ entwickelt. Diese besteht aus einer transparenten PET-Flasche, die mit einer farbigen Folie überzogen wird, welche Lichtundurchlässigkeit und weitere Funktionen bietet. Anschließend wird die Flasche in einem Stück geformt *, wobei die Folie die gesamte Flasche bis zum Boden bedeckt. Dieses Produkt ist eine PET-Flasche der nächsten Generation, die nicht nur Funktionen wie Lichtundurchlässigkeit und Sauerstoffbarriere bietet, sondern auch durch Bedrucken der Oberfläche individuell gestaltet werden kann. Nach dem Trinken lässt sich die äußere Farbfolie einfach abziehen, sodass eine transparente PET-Flasche zum Vorschein kommt, die den nationalen Recyclingrichtlinien entspricht.
Das Pressure Nama Sake Konsortium, vertreten durch die Pharmazeutische Universität Niigata (Standort: Niigata; Präsident: Terada Hiroshi), hat nun beschlossen, diese komplexe Flasche als Behälter für seine Nama-Sake-Marke „AWANAMA“ zu verwenden.
[Über das Pressure Draft Sake Konsortium]
Das Pressure Namazake Consortium ist ein dreijähriges Demonstrationsprojekt für Forschung und Entwicklung aus den Jahren 2016 bis 2018, dessen Ziel die Entwicklung einer Technologie ist, die den Vertrieb von unpasteurisiertem Sake, wie zum Beispiel Namazake, bei Raumtemperatur durch den Einsatz von Hochdrucktechnologie ermöglicht und dadurch eine neue Nachfrage nach Sake schafft und die Exporte ausweitet.
Der Herstellungsprozess des Konsortiums erfordert flexible und dehnbare Behälter, da der unpasteurisierte Sake darin versiegelt und anschließend einer Hochdrucksterilisation unterzogen wird. Der Behälter muss zudem Funktionen wie Lichtundurchlässigkeit zum Schutz des Inhalts sowie ein verkaufsförderndes Design aufweisen. Daher fiel die Wahl auf die aufwendig gestaltete Flasche von DNP. Das Design „AWANAMA“ stammt von Frame Co., Ltd. (Hauptsitz: Niigata, Präsident: Ishikawa Ryuta).
DNP trat dem Konsortium im April dieses Jahres bei, und das Projekt wurde für das "Innovative Technology Development and Urgent Deployment Project (Regional Strategy Project)" ausgewählt, das vom Bio-oriented Technology Research Advancement Institution der National Agriculture and Food Research Organization durchgeführt wird.
[Zukünftige Entwicklungen]
Zukünftig wird DNP den Absatz komplexer Flaschenprodukte verstärken und strebt im Geschäftsjahr 2020 einen Jahresumsatz von 1 Milliarde Yen an.
Das Pressurized Namazake Consortium präsentiert AWANAMA, einen in einer speziellen Flasche hergestellten Namazake, am Stand der Pharmazeutischen Universität Niigata auf der Agribusiness Creation Fair, die vom Mittwoch, dem 4. Oktober, bis Freitag, dem 6. Oktober, im Tokyo Big Sight stattfindet. Im Anschluss sind Verkostungsveranstaltungen in der Makuhari Messe sowie in den Präfekturen Niigata und Kyoto geplant.
1997 brachte DNP als erstes Unternehmen in Japan das Inline-Formverfahren auf den Markt. Dabei werden röhrchenförmige Vorformlinge an Getränkefabriken geliefert und dort während des Aufblasens und Formens mit der gewünschten Flüssigkeit befüllt. Die Herstellung kleiner Vorformlinge direkt in den Fabriken optimiert den Transport im Vergleich zum Transport aufgeblasener, leerer PET-Flaschen und reduziert so Kraftstoffverbrauch und CO₂-Emissionen. Komplexe Flaschen werden in einem Arbeitsgang mit diesen Vorformlingen geformt und anschließend mit einer speziellen Farbfolie überzogen, um die Lichtundurchlässigkeit zu verbessern. Aktuell (Stand: September 2017) wird etwa ein Drittel der in Japan verkauften PET-Flaschengetränke mit dem aseptischen Abfüllsystem von DNP für PET-Flaschen hergestellt.
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