Teilnahme an der Forschungsvereinigung für künstliche photosynthetische chemische Prozesstechnologie (ARPChem)
Beitrag zu einer dekarbonisierten Gesellschaft durch Technologie, die mithilfe von Sonnenlicht und Photokatalysatoren Wasserstoff aus Wasser gewinnt.
1. März 2022
Dai Nippon Printing Co., Ltd. (Hauptsitz: Tokio, Präsident und CEO: Kitajima Yoshinari, Kapital: 114,4 Milliarden Yen, im Folgenden „DNP“ genannt) wird sich an der zweiten Phase der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der Artificial Photosynthetic Chemical Process Technology Research Association (ARPChem) beteiligen, die von 2021 bis 2030 laufen wird. Ziel dieser Aktivitäten ist die Entwicklung einer Massenproduktionstechnologie für „grünen Wasserstoff“, der mithilfe von Sonnenlicht, einer erneuerbaren Energiequelle, ohne Kohlendioxidemissionen (CO2) hergestellt werden kann.
Dieses Projekt wurde von der New Energy and Industrial Technology Development Organization (NEDO), einer nationalen Forschungs- und Entwicklungsagentur, die Technologien unterstützt, die zur Erreichung der Klimaneutralität bis 2050 beitragen, als Projekt des Green Innovation Fund ausgewählt.
[Bedeutung der Wasserstoffproduktionstechnologie von ARPChem]
Wasserstoffenergie emittiert bei ihrer Nutzung kein CO₂ und rückt daher als Energiequelle der nächsten Generation, die zur Dekarbonisierung beitragen soll, in den Fokus. Derzeit wird Wasserstoff jedoch größtenteils aus fossilen Brennstoffen wie Erdgas gewonnen. Um eine vollständige Dekarbonisierung zu erreichen, muss er mit Technologien wie der Abscheidung und unterirdischen Speicherung des bei der Produktion entstehenden CO₂ kombiniert werden.
Um diese Probleme anzugehen, kann die von ARPChem entwickelte Wasserstoffproduktionstechnologie mithilfe von Sonnenlicht, einer Art erneuerbarer Energie, Wasserstoff aus Wasser gewinnen. Dadurch wird es möglich, „grünen Wasserstoff“ herzustellen, der bei der Produktion kein CO2 freisetzt.
[Informationen zur Teilnahme an ARPChem]
ARPChem, ein Forschungskonsortium unter der Initiative des Ministeriums für Wirtschaft, Handel und Industrie, hat sich zum Ziel gesetzt, eine Technologie zur Wasserstofferzeugung zu entwickeln – eine Form der „künstlichen Photosynthese“. Diese nutzt Sonnenlicht und Photokatalysatoren, um aus CO₂ und dem mit der Technologie erzeugten Wasserstoff Chemikalien herzustellen. Das von ARPChem entwickelte Verfahren zur photokatalytischen Wasserstofferzeugung ist ein einfaches System und bietet im Vergleich zur derzeit gängigen Technologie der Wasserstoffproduktion mittels Elektrolyse mit erneuerbaren Energien das Potenzial, den Energieverbrauch und die Kosten für Wasserstoff deutlich zu senken. In seiner ersten Phase (2012–2021) erzielte das Konsortium unter anderem den weltweit ersten erfolgreichen großtechnischen Demonstrationsversuch zur künstlichen Photosynthese.
○In der zweiten Phase (2021-2030) werden Unternehmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen ihre Stärken, wie beispielsweise ihre einzigartigen Technologien, bündeln, um die technologische Entwicklung mit Blick auf die gesellschaftliche Anwendung voranzutreiben. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Entwicklung effizienterer Photokatalysatoren und Wasserstofftrennmembranen sowie der Überprüfung ihrer Sicherheit.
DNP zeichnet sich durch seine einzigartige „P&I“-Technologie (Printing & Information) aus, die auf Basis von Druckverfahren entwickelt und angewendet wurde. Die Aktivitäten von ARPChem umfassen außerdem Technologien zur gleichmäßigen Beschichtung funktionaler Materialien, zur Herstellung kleinster Formen sowie Konversionstechnologien zur Laminierung funktionaler Folien und Platten. Darüber hinaus arbeitet DNP in Kooperation mit zahlreichen Universitäten, Forschungsinstituten und Unternehmen, darunter auch in gemeinsamer Forschung mit Professor Teshima von der Shinshu-Universität, der auf Basis der einzigartigen Kristallisationstechnologie „Flussmittelmethode“ zur Photokatalyse forscht, an der Entwicklung von Katalysatorfolien zur effizienten Wasserstoffgewinnung.
<Unternehmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen, die an ARPChem teilnehmen>
○ Unternehmen (in alphabetischer Reihenfolge): INPEX Corporation, JX Nippon Mining & Metals Corporation, Dai Nippon Printing Co., Ltd., Dexerials Corporation, Toray Industries, Inc., Toyota Motor Corporation, Nippon Steel Corporation, Furuya Metals Co., Ltd., Mitsui Chemicals, Inc., Mitsubishi Chemical Corporation
○Universitäten und Forschungseinrichtungen (in alphabetischer Reihenfolge): Universität Kyoto, Nationales Institut für fortgeschrittene Industrie- und Wissenschaftstechnologie, Universität Shinshu, Universität Tokio, Wissenschaftliche Universität Tokio, Universität Tohoku, Universität Nagoya, Universität Yamaguchi
[Zukünftige Entwicklungen]
DNP arbeitet daran, durch die Kombination seiner Stärken im Bereich Energie und Infrastruktur sowie die Vertiefung der Zusammenarbeit mit Partnern neue Werte zu schaffen, die den Erwartungen der Menschen entsprechen und gleichzeitig gesellschaftliche Herausforderungen lösen, um eine bessere und nachhaltigere Gesellschaft zu verwirklichen. Darüber hinaus fördert DNP kontinuierlich unternehmerische Aktivitäten mit dem Ziel, Umwelt und Wirtschaft in Einklang zu bringen, und wird durch seine Beteiligung an ARPChem die Forschung und Entwicklung von Wasserstoffenergie gemeinsam mit zahlreichen Partnern beschleunigen.
- Die aufgeführten Firmen- und Produktnamen sind Marken oder eingetragene Marken der jeweiligen Unternehmen.