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Global

Dai Nippon Printing und die Mitsubishi UFJ Bank streben die Kommerzialisierung dezentraler IDs an; die Konnektivität dezentraler IDs wurde erfolgreich mit einem australischen Unternehmen demonstriert.

Arbeitsgruppe zur Realisierung des Datenaustauschs zwischen Japan und Australien eingerichtet

3. Juni 2024

Dai Nippon Printing Co., Ltd.
Mitsubishi UFJ Bank, Ltd.

Dai Nippon Printing Co., Ltd. (Präsident und CEO: Kitajima Yoshinari, im Folgenden „DNP“ genannt) und MUFG Bank, Ltd. (Präsident und CEO: Hanzawa Junichi, im Folgenden „MUFG Bank“ genannt) führten im Mai 2024 gemeinsam mit australischen Finanzinstituten und Systementwicklungsunternehmen ein Demonstrationsexperiment durch, um digitale Zertifikate (Verifiable Credentials: VC) *1 auf Basis einer „dezentralen ID“ zu nutzen, die Informationen zur persönlichen Identität verwaltet.

Diesmal wurde unter Bezugnahme auf die von der Europäischen Kommission (EK) für die „Europäische Digitale Identitäts-Wallet (EUDIW)“ in Betracht gezogenen technischen Spezifikationen und unter Verwendung des von der OpenID Foundation *2 festgelegten Datenformats und Kommunikationsprotokolls bestätigt, dass eine Verbindung zwischen Japan und Australien möglich ist, die jeweils Daten in unterschiedlichen Formaten speichern.

Die beiden Unternehmen haben nun die „Japan-Australia Cross-Border Interoperability Working Group“ ins Leben gerufen. Zu den Teilnehmern der Arbeitsgruppe gehören Australian Payments Plus, das die ConnectID *3 ID-Infrastruktur bereitstellt, die eine sichere und einfache Datenverteilung ermöglicht; die National Australia Bank (NAB) und die Commonwealth Bank of Australia (CBA), die ID-Daten für ConnectID bereitstellen; und Meeco *4, das ein dezentrales ID-Management- und Authentifizierungssystem entwickelt.

Der Datenfluss in der Zusammenarbeit zwischen Japan und Australien und die Rollen der einzelnen Unternehmen

[Praktische Versuchsziele und Hauptinitiativen]

In den letzten Jahren haben Reisen und Migration zwischen Japan und Australien zugenommen, beispielsweise für Tourismus und Auslandsstudium. Auch in Australien schreitet die Digitalisierung rasant voran, und es hat zu einem Anstieg der Fälle von betrügerischem Umgang mit persönlichen Daten, Identitätsdiebstahl, Datenlecks usw. gekommen, was den Bedarf an einer hochsicheren und zuverlässigen Infrastruktur für die Verteilung persönlicher Daten verstärkt hat.

Als Reaktion auf diese Situation haben DNP und die MUFG Bank, die die Kommerzialisierung von „dezentraler Identität“ – einem System, in dem Verbraucher ihre identitätsbezogenen Daten selbst verwalten – untersuchen, ein Proof-of-Concept-Experiment durchgeführt. Ziel war die Nutzung digitaler Zertifikate auf Basis von „dezentraler Identität“. Dieses Experiment, das die Interoperabilität der grenzüberschreitenden Datenverknüpfung zwischen privaten Unternehmen in Japan und Australien überprüfen soll, zielt auf die Europäische Digitale Identitäts-Wallet (EUDIW) ab, eine technische Spezifikation, die die EU-Kommission derzeit entwickelt, um eine globale und hochzuverlässige Datenverteilung zu erreichen. Aufbauend auf den Ergebnissen dieses technischen Proof-of-Concept-Experiments werden die beiden Unternehmen weitere Proof-of-Concept-Experimente durchführen, die auf verschiedene Anwendungsfälle abzielen, die den Komfort für Verbraucher in Japan und Australien verbessern sollen. Dazu gehören beispielsweise die Vereinfachung der Kontoeröffnung für Einwanderer und der Kauf spezieller Touristentickets.

■ Rollen der einzelnen Unternehmen der Arbeitsgruppe in diesem Demonstrationsexperiment

DNP

• Arbeitsgruppenmanagement

• Bereitstellung von Technologie für digitale ID-Wallets von japanischer Seite

Mitsubishi UFJ Bank

- Prüfung der Governance-Regeln zur Ermöglichung der japanisch-australischen Zusammenarbeit

• Bereitstellung japanischer Ausweisdaten

Australian Payments Plus• Bereitstellung der hochsicheren ID-Verteilungsplattform „ConnectID“ in Australien
National Australia Bank• Bereitstellung von ID-Daten für ConnectID
National Australia Bank• Bereitstellung von ID-Daten für ConnectID
Meeco• Bereitstellung dezentraler ID-Technologie

[Zukünftige Entwicklungen]

Aufbauend auf den Ergebnissen dieses Machbarkeitsnachweises werden DNP und die MUFG Bank ihre Zusammenarbeit zur Kommerzialisierung dezentraler Identitäten fortsetzen. Die beiden Unternehmen orientieren sich dabei an der EU-weiten eIDAS-Verordnung *5 und streben die Implementierung einer sicheren und zuverlässigen Datenverteilungsplattform an, die Identitätsdiebstahl und Manipulation bei elektronischen Transaktionen zwischen Privatpersonen und Unternehmen verhindert. Zudem wollen sie neue Mehrwertdienste und -produkte entwickeln.

Die beiden Unternehmen werden die Ergebnisse dieses Machbarkeitsnachweises auch auf der European Identity and Cloud Conference (EIC) 2024, der größten Veranstaltung der EU zum Thema Identität, die vom 4. (Dienstag) bis 7. (Freitag) Juni in Berlin stattfindet, vorstellen.

  1. Verifiable Credentials (VC) → Verifizierbare digitale Zertifikate und Datenmodelle.
  2. OpenID Foundation → Eine gemeinnützige internationale Standardisierungsorganisation, die 2007 in den Vereinigten Staaten gegründet wurde. Sie standardisiert Technologien im Zusammenhang mit der Identitätsschicht und dem API-Zugriffsmanagement im Internet.
  3. ConnectID → ConnectID ist eine australische Lösung für digitale Identitäten, die Daten vertrauenswürdiger Unternehmen und Organisationen nutzt, um die Identität von Personen einfach zu authentifizieren. Als erster nichtstaatlicher Anbieter digitaler Identitätsdienste ist ConnectID nach dem Trusted Digital Identity Framework (TDIF) der australischen Regierung zertifiziert und wird von Australiens größten Banken unterstützt. ConnectID ist eine Initiative von Australian Payments Plus (AP+), die eftpos, BPAY und NPP Australia unter einem Dach vereint. Weitere Informationen finden Sie unter connectid.com.au.
  4. Meeco → Meeco wurde 2012 in Australien gegründet und ist ein globaler Anbieter dezentraler Identitätsmanagement- und Authentifizierungsdienste. Mit Niederlassungen in Australien, Europa und Großbritannien unterstützen wir Unternehmenspartner bei der Entwicklung und dem Einsatz vertrauenswürdiger Identitätsnetzwerke, einschließlich der Verknüpfung von Identitäten und personenbezogenen Daten über verschiedene Systeme hinweg.
  5. eIDAS-Verordnung → Verordnung über sichere elektronische Transaktionen in der Europäischen Union (EU), die darauf abzielt, die Interoperabilität von Diensten im Zusammenhang mit elektronischen Signaturen und der Datenverteilung innerhalb der EU zu fördern.
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