Präzisionsbeschichtung: Ursprünge und Entwicklung
Gleichmäßiges Auftragen von Tinte zur Entwicklung funktionaler Verpackungsmaterialien
Mit dem Aufkommen der Supermärkte im Jahr 1953 entstand ein Bedarf an Einzelverpackungen für Lebensmittel. DNP begann bereits 1951 mit dem Bedrucken von Zellophanpapier. Mit Beginn der Ära der Massenproduktion, des Vertriebs und des Verkaufs nahmen die Bemühungen im Verpackungsbereich, beispielsweise im Bereich Papierbehälter und flexibler Verpackungen, deutlich zu. Ein typisches Beispiel für flexible Verpackungen aus dieser Zeit ist die Verpackung für Nissins „Chicken Ramen“, die 1958 entwickelt und hergestellt wurde und sich bis heute großer Beliebtheit erfreut.
Die in diesem Fall entscheidende Technologie war die Beschichtungstechnologie, mit der ein dünner, gleichmäßiger Tintenfilm auf die Folie aufgetragen wurde. Im Gegensatz zu Papier absorbiert Folie keine Tinte, weshalb eine Innovation erforderlich war. DNP entwickelte daher ein Haftvermittler (Vorbehandlungsmittel), der die Haftung der Tinte verbessert. Nach dessen Auftragen wurde die Tinte aufgetragen und so ansprechende Buchstaben und Bilder auf die Folie gedruckt.
Die ursprünglich verwendete Folie wurde aus den USA importiert, erwies sich jedoch als empfindlich gegenüber der japanischen Luftfeuchtigkeit und wellte sich bei Feuchtigkeitsaufnahme, was klare Druckergebnisse erschwerte. Daraufhin entwickelten und vermarkteten sie eigenständig eine Folie, die für das japanische Klima geeignet war. Darüber hinaus musste die Tasche nicht nur ansprechend aussehen, sondern auch Barriereeigenschaften aufweisen, die das Austreten des Öls aus den Ramen-Nudeln und das Eindringen von Feuchtigkeit verhinderten. Die Beschichtungs- und Dampfabscheidungstechnologien von DNP lösten diese Herausforderungen.
Verzögerungsfilm
Das Display ist aus jedem Blickwinkel klar. Dies ist der Schlüssel zur Entwicklung von OLED-Displays der nächsten Generation.
0,001 mm Beschichtungstechnologie zur Farbgebung von OLED-Displays
Organische Leuchtdioden (OLED-Displays *1) werden in Fernsehern und Smartphones eingesetzt. OLEDs enthalten einen sogenannten Zirkularpolarisator, der die Reflexion von externem Licht verhindert, Schwarztöne intensiver darstellt und Bilder aus jedem Blickwinkel scharf erscheinen lässt. Ein wesentlicher Bestandteil dieses Polarisators ist die Verzögerungsfolie. Diese wird mithilfe einer Fotoausrichtungsfolie und polarisiertem UV-Licht ausgerichtet. Anschließend werden Flüssigkristalle darauf ausgerichtet und durch die Lichtintensität gehärtet. In Kombination mit dem Polarisator entsteht so der Zirkularpolarisator.
Ein weiteres Merkmal von OLEDs ist ihre geringe Dicke. Daher sind noch dünnere Bauteile erforderlich. DNP setzt daher auf eine fortschrittliche Präzisionsbeschichtungstechnologie, mit der sich großflächige Filme mit gleichmäßiger Schichtdicke herstellen lassen, um diese geringe Dicke zu erreichen.
- OLED = Organische Leuchtdiode
Eine Technologie, die nur die Flüssigkristallschicht überträgt und sie dadurch noch dünner und leichter macht.
Die Verzögerungsfolie von DNP ist ideal für OLED-Smartphones und -Tablets, deren Displays stetig dünner und leichter werden sollen. Um diese Folie noch dünner zu machen, entwickelte DNP eine Technologie, bei der nur die funktionale Flüssigkristallschicht auf eine Polarisationsplatte übertragen wird. Nach der Übertragung der Flüssigkristalle wird die Basisfolie wie die Schutzfolie eines Aufklebers abgezogen und entsorgt. Dadurch reduziert sich die Dicke der Flüssigkristallschicht auf 0,001 mm, etwa 1/50 der Dicke vergleichbarer Folien. DNP entwickelt und produziert bereits seit der Zeit vor OLED Displayprodukte und hat dabei umfangreiche Forschungs- und Entwicklungserfahrung gesammelt, die schließlich zur Entwicklung der Verzögerungsfolie führte. Man kann sagen, dass die Summe modernster Displaytechnologie in den lebendigen und brillanten Bildern von OLED ihren Höhepunkt gefunden hat.
DNP wird auch weiterhin technologische Beiträge zur Entwicklung von OLED leisten!
Links: Mit Zirkularpolarisator / Rechts: Ohne Zirkularpolarisator (Bild)
Im Bereich der Displaytechnologie wird das Potenzial organischer Elektrolumineszenz (EL) voraussichtlich das von Flüssigkristallanzeigen (LCDs) übertreffen. Retardationsfolien, die mithilfe von Beschichtungstechnologie hergestellt werden, sind im Gegensatz zu gedehnten Folien biege- und dehnungsbeständig. Durch die Nutzung dieser Eigenschaft könnte die Entwicklung eines rollbaren Tablets möglich werden. Zukünftig wird der Bedarf an Produkten, die sich durch noch größere Ästhetik, Dünne und Leichtigkeit auszeichnen, voraussichtlich weiter steigen. DNP wird auch weiterhin die wachsenden Erwartungen an seine technologischen Beiträge erfüllen.
Batterietasche
Beschichtungs- und Nachbearbeitungstechnologien machen wiederaufladbare Batterien leichter, langlebiger und sicherer zu verpacken.
Die Herausforderung bei Lithium-Ionen-Batterien besteht darin, sie leichter und dünner zu machen.
Lithium-Ionen-Akkus, die in vielen Mobilgeräten verwendet werden, werden ständig leichter und dünner. Die Akku-Hüllen von DNP machen dies möglich. Herkömmliche Akkus sind in einem Metallgehäuse eingeschlossen, diese Hüllen hingegen bestehen aus einer leichten, dünnen Folie. Um den Akkuinhalt zu schützen, ist es wichtig, dass das Außenmaterial robust und korrosionsbeständig ist.
Daher wird die Folie mit verschiedenen Funktionsmaterialien beschichtet und anschließend laminiert, um eine hochgradig luftdichte Versiegelung zu erzielen und so das Auslaufen des Batterieinhalts zu verhindern. Die Batterietaschen werden durch die Entwicklung und Kombination zweier Technologien hergestellt: Präzisionsdruckbeschichtung und Nachbearbeitungstechnologie.
DNP ist ein Pionier im Bereich Akkutaschen.
DNP begann Anfang der 1990er-Jahre mit der Entwicklung von Akku-Pouch-Technologie. Dies geschah kurz nach der praktischen Einführung von Lithium-Ionen-Akkus, doch wir sagten deren Entwicklung als Akku der nächsten Generation voraus und brachten sie Ende der 1990er-Jahre erfolgreich als Lithium-Ionen-Akkupacks auf den Markt. Durch Beschichtungen erweiterten wir die Akkus um diverse Funktionen und optimierten die Bauhöhe durch den Einsatz laminierter Außenmaterialien.
Die Batterietaschen von DNP zeichnen sich durch eine makellose Oberfläche aus. Dabei geht es nicht nur um die Optik; auch aus Sicherheitsgründen ist es wichtig, dass selbst kleinste Kratzer bei der Verpackung des gefährlichen Batterieinhalts visuell erkennbar sind. Aus diesem Grund werden sie von unseren Kunden sehr geschätzt.
Lösung sozialer Probleme durch die Verbreitung von Elektrofahrzeugen
Elektrofahrzeuge sind außerdem mit Lithium-Ionen-Batterien ausgestattet, die in DNP-Batterietaschen verpackt sind, da der Einsatz in Elektrofahrzeugen tatsächlich von Beginn der Entwicklung an in Betracht gezogen wurde.
Wir werden diese Technologie kontinuierlich verbessern, um das Gewicht von Lithium-Ionen-Batterien weiter zu reduzieren und ihre Energiedichte zu erhöhen. Dies wird die Kraftstoffeffizienz steigern und die Reichweite von Fahrzeugen erhöhen, was wiederum zu einer breiteren Akzeptanz von Lithium-Ionen-Batterien führen wird. Damit möchten wir einen Beitrag zu ökologischen Maßnahmen leisten, die die Erde schützen.
Die in diesem Druckverfahren verwendete Technologie
Drucktechnologie
Dies ist die allgemeine Bezeichnung für das Verfahren, bei dem Tinte auf einen Stempel (Druckplatte) aufgetragen wird, der von einem Original mit Text und Bildern erstellt wurde, und anschließend auf ein Substrat wie Papier übertragen wird, wodurch das Original schnell und in großen Mengen reproduziert werden kann.
Vakuumbeschichtungstechnologie
Eine Technologie, bei der Materialien im Vakuum verdampft werden, um einen dünnen Film auf einem Substrat wie beispielsweise einer Folie zu bilden.
Beschichtungstechnologie
Hierbei handelt es sich um ein Verfahren, bei dem eine dünne, gleichmäßige Materialschicht auf die Oberfläche eines Substrats aufgebracht wird, wodurch dieses vollständig bedeckt wird. Es gibt zwei Arten von Beschichtungen: Nassbeschichtung, bei der ein tintenartiges Material aufgetragen wird, und Trockenbeschichtung, wie beispielsweise die Metallbedampfung.
EB/UV-Härtungstechnologie
Diese Technologie beruht auf der Bestrahlung von Harzen und Beschichtungsmaterialien mit Elektronenstrahlen (EB) oder ultravioletten Strahlen (UV), wodurch diese sofort aushärten. Sie hat sich zu einer Technologie entwickelt, die die Trocknungszeit von Druckfarben deutlich verkürzen kann.
Die Erweiterung und Weiterentwicklung der Drucktechnologie
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