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DNP

Global

Informationsverarbeitung: Ursprung und Entwicklung

Parallel zur Digitalisierung des Druckwesens haben wir unabhängig voneinander Informationsverarbeitungstechnologien entwickelt.

DNP druckt seit etwa 1897 Wertpapiere wie Staatsanleihen und Aktienzertifikate.
Die Wertpapiere weisen Muster auf, sogenannte „Saimon“ (Muster), die von erfahrenen Handwerkern mit äußerst feinen Details in jedes einzelne Stück eingraviert wurden. Um die Sicherheit zu gewährleisten, waren fortschrittliche Techniken erforderlich.
Damals wurde Sicherheit in sichtbarer Form gewährleistet, doch mit der Zeit verlagerte sich der Fokus hin zur unsichtbaren Sicherheitsvorkehrung, und in den 1980er Jahren wurde der Prototyp der wiederbeschreibbaren IC-Karte entwickelt.

Abbildung eines Sicherheitsausdrucks.

Im Druckbereich formatieren wir die verschiedenen Informationsformen wie Texte, Fotos, Illustrationen und Videos, wandeln die Daten in das optimale Format um, optimieren die Farbtöne der bearbeiteten Bilder und organisieren und speichern die Informationen. Dadurch haben wir uns umfassendes Know-how im Umgang mit großen Datenmengen angeeignet, das sich auf Big-Data-Verarbeitung, -Analyse und Sicherheitstechnologien ausgeweitet hat.
Parallel zur Digitalisierung des Druckwesens hat DNP eigenständig eine breite Palette von Planungs-, Design- und Informationsverarbeitungstechnologien entwickelt und vorangetrieben, darunter Bildverarbeitung und Medienkonvertierung.

VR (Virtuelle Realität)

Wir wenden die im Druckgewerbe entwickelte Bildverarbeitungstechnologie auf VR an.

Bildverarbeitungs- und Sprachverarbeitungstechnologie

DNP entwickelt und verbessert kontinuierlich Bild- und Sprachverarbeitungstechnologien im Zuge der Digitalisierung von Text- und Bilddaten aus dem Druckgeschäft. Auf Basis der dabei gewonnenen Erkenntnisse arbeitet das Unternehmen an Weiterentwicklungen mithilfe von KI-Technologie. Durch den Einsatz von Bilderkennungstechnologie, die nützliche Informationen aus Stand- und Bewegtbildern extrahiert, CG- und VR-Technologie zur Erzeugung realitätsnaher Bilder sowie Sprachverarbeitungstechnologie, die die Bedeutung natürlicher menschlicher Sprache versteht, wendet das Unternehmen Bild- und Sprachverarbeitungstechnologien nicht nur in der Produktion und dem Vertrieb von Informationsmedien an, sondern auch in einer Vielzahl von Bereichen wie Sicherheit, Marketing, Bildverarbeitung, Bildung, Medizin und Unterhaltung.

VR-Initiativen mit fotorealistischer CG

Abbildung des VR-Modellraums.

Der aktuelle Rückgang der Erwerbsbevölkerung, Reformen der Arbeitswelt, die Verbreitung des Online-Shoppings und Innovationen in der Informations- und Kommunikationstechnologie verändern die Art und Weise, wie Geschäfte Produkte verkaufen, und das Einkaufsverhalten der Verbraucher. In diesem Umfeld gewinnen neue Initiativen zur Optimierung des Einkaufserlebnisses und zur Steigerung der Kundenzufriedenheit im stationären Handel zunehmend an Bedeutung.

DNP bietet fotorealistische VR-Inhalte (Virtual Reality), die es Kunden ermöglichen, Kaufentscheidungen durch ein Erlebnis zu treffen, das dem realen Produkt so nahe wie möglich kommt. Diese Inhalte nutzen Großbild- oder Headset-Displays und lassen Kunden das Produkt mithilfe fotorealistischer Computergrafik so erleben, als wäre es tatsächlich vor Ort.

Für diese Inhalte erstellen wir 3D-CG-Daten, die auf Basis von CAD-Daten, Konstruktionszeichnungen usw. so realitätsnah wie möglich sind. So erreichen wir einen fotorealistischen CG-Darstellungsgrad, der sich in der VR-Umgebung absolut authentisch anfühlt. Bisher war fotorealistische CG-Darstellung in hochinteraktiven Systemen wie VR aufgrund der hohen Rechenlast schwierig. Durch die Kombination und Optimierung unserer im Druckgewerbe entwickelten, fortschrittlichen Bildverarbeitungstechnologie mit VR-Technologie ist uns dies jedoch gelungen.

Zusätzlich zur Präsentation fotorealistischer Produkte mittels VR werden wir ein neues Einkaufserlebnis bieten, indem wir AR-Technologie (Augmented Reality) und mit KI ausgestattete Kundendienstfunktionen integrieren.

IC-Karte

Dank unserer langjährigen Erfahrung im Umgang mit hochsensiblen und vertraulichen Drucksachen können wir Ihnen robuste, sichere und geschützte Transaktionen gewährleisten.

Informationssicherheitstechnologie

DNP verfügt über drei Kerntechnologien: Betriebssysteme und Anwendungsentwicklung für IC-Karten, Ausgabetechnologie für IC-Karten sowie Entwicklung und Betrieb von Netzwerkserversystemen. Durch die Weiterentwicklung dieser Technologien expandiert DNP in ein breites Produkt- und Dienstleistungsspektrum, darunter die Herstellung und Ausgabe von IC-Karten, die Entwicklung von Peripheriediensten sowie die Entwicklung und der Betrieb von Zahlungsdiensten für bargeldlose Transaktionen.

Was ist eine IC-Karte?

Eine IC-Karte ist eine Karte mit einem eingebetteten IC-Chip, einem nichtflüchtigen Speicher zur Speicherung von Sicherheitsdaten und einer CPU. Es gibt „Kontaktkarten“, „kontaktlose Karten“ und „Dual-Interface-Karten“, die kontaktbasierte und kontaktlose Funktionen kombinieren.

In Japan hielten Computer ab den 1960er-Jahren Einzug in Finanzinstitute, und die Nachfrage nach gedruckten Geschäftsformularen (Hauptbüchern) stieg im Zuge der Optimierung der Verwaltungsarbeit. Ab den 1970er-Jahren führten Banken Geldautomaten und Einzahlungsautomaten ein, und Geldkarten wurden immer beliebter. Kreditkarten und Mitgliedskarten erfreuten sich ebenfalls zunehmender Beliebtheit, und bis Ende der 1980er-Jahre hatte die Gesamtzahl der ausgegebenen Magnetkarten rund 100 Millionen erreicht.

Abbildung einer IC-Karte.

DNP begann Ende der 1960er-Jahre mit der Entwicklung von Magnetkarten und hatte bis Ende der 1970er-Jahre ein Massenproduktionssystem etabliert. Das Unternehmen avancierte zu einem der führenden japanischen Magnetkartenhersteller und war Marktführer. Seitdem hat DNP Magnetstreifen in Sparbüchern eingeführt, diverse Dienstleistungen im Zusammenhang mit Geldkarten angeboten und den Übergang zu Chipkarten maßgeblich vorangetrieben.

Aktuell verfügen wir über einen der größten Marktanteile in Japan und bieten Chipkarten für verschiedenste Branchen und Geschäftsarten an – von Kredit- und Fahrkarten bis hin zu elektronischen Zahlungskarten. Wir entwickeln uns stetig weiter und bieten biometrische Karten mit Fingerabdruckauthentifizierung an, die mit „FeliCa“ kompatibel sind, einer kontaktlosen Chipkartentechnologie, die in Japan weit verbreitet für elektronisches Geld und Mitarbeiterausweise eingesetzt wird.

Die in diesem Druckverfahren verwendete Technologie

Informationssicherheitstechnologie

Aufgrund unserer Erfahrung im Umgang mit hochvertraulichen und wichtigen gedruckten Materialien wie Bankbüchern, Geldautomatenkarten und Wertpapieren haben wir Technologien wie die Authentifizierung zur Identifizierung von Personen und die Verschlüsselung für eine sichere Datenübertragung entwickelt.

Datenanalysetechnologie

Eine Technologie, die Daten wie Verbrauchertrends bei der Nutzung von Informationsdiensten, Kaufdaten und Klimawandel extrahiert und organisiert und die Informationen entsprechend einem bestimmten Zweck verarbeitet.

Bildverarbeitungs- und Erkennungstechnologie

Diese Technologie wendet geeignete Verarbeitungsmethoden auf Standbilder und Videos an, um diese zu verbessern, und liest außerdem das Zielbild ein, um Personen und Landschaften zu identifizieren.

Medienkonvertierungstechnologie

Eine Technologie, die Informationsdaten wie Text und Video in das optimale Format für verschiedene Medien umwandelt, darunter Papier, E-Books, das Internet, DVDs und Kommunikationsmedien.

Schrifttechnologie

Eine Technologie zur Entwicklung von Schriftarten, die für verschiedene Medien wie Video geeignet sind.

Die Erweiterung und Weiterentwicklung der Drucktechnologie