Mikrofertigung: Ursprünge und Entwicklung
Die Technologie, die zur Herstellung von „Druckstempeln“ verwendet wurde, erzeugte 200.000 Löcher für Japans ersten Farbfernseher.
Anfang der 1950er-Jahre arbeitete Japan an der Umstellung vom Schwarzweiß- auf das Farbfernsehen und entwickelte eine Metallkomponente namens „Schattenmaske“ zur Farbdarstellung. Schattenmasken sind ein notwendiger Bestandteil von Kathodenstrahlröhren und bestehen aus Metallplatten mit unzähligen trichterförmigen Löchern, durch die Elektronenstrahlen hindurchtreten können. Damals versuchten verschiedene Unternehmen, diese Masken zu entwickeln, doch eine spanende Fertigung war nicht möglich.
Um schönere und klarere Druckergebnisse zu erzielen, hat DNP seine Plattenherstellungstechnologie verfeinert und durch die gesammelte Erfahrung seine hochpräzise Mikrofertigungstechnologie, wie beispielsweise das Ätzen von Metallen, verbessert. DNP hat diese Mikrofertigungstechnologie erfolgreich zur Vermarktung von Schattenmasken eingesetzt.
Schattenmasken sind mit unzähligen winzigen Löchern versehen, die den Elektronenstrahl des Fernsehers präzise auf die einzelnen RGB-Lichtemitter lenken. Um die korrekten Farben darzustellen, müssen die Löcher, basierend auf einem umfassenden Verständnis der Lichteigenschaften, in unterschiedlicher Richtung und Form gebohrt werden. Nach vielen Versuchen gelang es, 200.000 Löcher mit einem Durchmesser von jeweils etwa 0,3 mm in eine 17 Zoll (26 cm lang x 35 cm breit) große und 0,15 mm dicke Metallplatte zu bohren. Dies markierte den Beginn der heimischen Farbfernsehproduktion.
DNP entwickelte seine Mikrofertigungstechnologie kontinuierlich weiter und stellte 1959 erfolgreich einen Prototyp einer Fotomaske her, die als Masterplatte für Halbleiterschaltungen dient. Dies trug in der Zeit des hohen Wirtschaftswachstums zur Miniaturisierung und Verringerung der Dicke elektrischer Produkte bei. Die Mikrofertigungstechnologie, mit der zahlreiche Produkte entstanden sind, wird bis heute stetig weiterentwickelt.
Nanoimprint-Lösungen
Wir realisieren alles vom Entwurf ultrafeiner Formen bis hin zur Massenproduktion von Produkten, die diese Formen nutzen, und unterstützen so die Weiterentwicklung aller Dinge.
Kombination dreier Drucktechnologien: Formenherstellung, Spritzguss und optisches Design
DNP verfügt über die Technologie zur Herstellung von Druckstempeln und die Spritzgusstechnologie, um feinste Nanostrukturen aus den Formen in Harz zu übertragen. Darüber hinaus besitzen wir exzellente optische Designtechnologie, die wir durch die Entwicklung verschiedener Displayprodukte stetig verbessert haben. So beherrschen wir beispielsweise die Lichtsteuerung, etwa die gleichmäßige Streuung der Hintergrundbeleuchtung von Großbildfernsehern oder die Lichtbrechung, sodass nur der Nutzer das Display sehen kann. Die „Nanoimprint Solutions“ von DNP kombinieren diese Technologien und ermöglichen die Herstellung von Produkten mit Nanostrukturen.
Komplette Unterstützung von der Beratung bis zur Serienproduktion
DNP verfügt über alle Technologien, die für sämtliche Prozesse der Produktentwicklung notwendig sind – von der Herstellung nanoskaliger Formen über Präzisionsformtechnik, Materialauswahl und Prototypenprüfung bis hin zur Serienproduktion. Dank unserer konsistenten Fertigungsmöglichkeiten im Nanobereich können auch Kunden ohne eigene Technologie oder Produktionsinfrastruktur das Produkt vermarkten. Wir arbeiten zudem an der Serienproduktion hochauflösender Muster auf großen Flächen. Die gleichmäßige Formgebung nanoskaliger Objekte auf großen Flächen ohne jegliche Fehler ist äußerst schwierig, doch DNP verfügt über die fortschrittlichen technologischen Fähigkeiten, um unter anderem Komponenten für hochauflösende Großbildschirme in Serie zu fertigen. Diese Stärke werden wir nutzen, um die Nanoimprint-Technologie weltweit weiter voranzutreiben.
Die Nanowelt birgt viele Möglichkeiten. Stellen Sie sich der Herausforderung unbekannter Gebiete!
Wir sind überzeugt, dass wir diese Steuerungstechnologie, die es ermöglicht, Licht gezielt zu streuen oder zu bündeln, zukünftig für die Iriserkennung und weitere Anwendungen nutzen können. Da die Sensorik auf kleinstem Raum möglich ist, dürfte der Einsatz von Sensoren immer üblicher werden. Wir erwarten Anwendungen in Fahrzeugen mit Bewegungserkennung, in gestengesteuerten Haushaltsgeräten und in autonomen Fahrsystemen. Nanopartikel sind kleiner als Bakterien in der Luft – der Einsatz dieser Technologie im medizinischen Bereich ist also keine Zukunftsmusik mehr. Wir werden weiterhin Produkte in neuen Bereichen entwickeln.
DNP Betrachtungswinkelkontrollfilm
Lichtsteuerung und Blendungsvermeidung. Wir machen Fahrzeugdisplays weltweit besser sichtbar, sicherer und zugänglicher!
Die Betrachtungswinkelsteuerungsfolie ist eine Kombination verschiedener Drucktechnologien
DNP verfügt über Stärken in der Entwicklung und Herstellung optischer Folien zur Lichtsteuerung. Beispielsweise streuen die Linsenrasterlinsen, die in großen Rückprojektionsfernsehern für den Heimgebrauch verwendet wurden und einst in Europa und den USA weit verbreitet waren, das Licht gleichmäßig und ermöglichen so die Betrachtung brillanter Bilder aus jeder Richtung.
Durch den Einsatz dieser Lichtsteuerungstechnologie lässt sich mithilfe von Lichtreflexion ein Bereich schaffen, in dem Bilder nicht sichtbar sind, wie beispielsweise bei Spannerfolien. Auch kann erreicht werden, dass die auf einem Navigationsdisplay angezeigten Bilder nur vom Fahrer gesehen werden können. Es ist möglich, Sichtwinkelkontrollfolien mit solch vielfältigen Funktionen herzustellen.
Die Installation einer Folie zur Steuerung des Betrachtungswinkels wird die Freiheit bei der Platzierung von LCD-Displays im Fahrzeuginneren erhöhen und möglicherweise sogar zu einer kompletten Veränderung des bisher als Standard akzeptierten Innenraumdesigns führen.
DNP wird auch in Zukunft die technologischen und fertigungstechnischen Stärken des Druckwesens nutzen, um die Funktionalität der Sichtwinkelkontrollfolie zu verbessern und so eine noch höhere Sicherheit zu erreichen. Gleichzeitig wird das Unternehmen neue Trends in der Automobilindustrie setzen und die globale Expansion vorantreiben.
Die in diesem Druckverfahren verwendete Technologie
Fotogravurtechnologie
Eine Technologie, die ein Duplikat des Bildes erzeugt, indem sie das Originalbild mithilfe von Licht- oder Elektronenstrahlen auf ein lichtempfindliches Material zeichnet und belichtet, das auf die Oberfläche eines Substrats aufgebracht ist.
Präzisionsgravurtechnologie
Die im Tiefdruck verwendeten Tiefdruckplatten werden als eine Ansammlung von Vertiefungen geformt und hergestellt, in die Buchstaben, Bilder usw. mit unterschiedlichen Flächen und Tiefen eingraviert werden.
Formtechnologie
Eine Technologie, die Metall-, Glas- oder Harzformen mit konkaven und konvexen Formen wie Buchstaben oder geometrischen Mustern verwendet, um diese Formen auf einem Drucksubstrat nachzubilden.
Ätzverfahrenstechnologie
Eine Technologie, die Materialien durch chemische Korrosion und deren Entfernung in die gewünschte Struktur umwandelt.
Hologrammtechnologie
Diese Technologie zur Aufzeichnung und zum Drucken dreidimensionaler Bilder wurde erforscht und weiterentwickelt. Es gibt zwei Verfahren: Zum einen wird die Kohärenz von Laserlicht genutzt, um die Intensität und Phase des von einem realen Modell reflektierten Laserlichts direkt auf einem lichtempfindlichen Material aufzuzeichnen. Zum anderen werden mithilfe von Elektronenstrahllithografie die vom Computer berechneten optischen Interferenzstreifendaten direkt aufgezeichnet.
Die Erweiterung und Weiterentwicklung der Drucktechnologie
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