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Initiativen zur Informationssicherheit sind für das Entstehen der IoT-Gesellschaft unerlässlich.

An einem Morgen im August 2020 fährt er zur Arbeit und frühstückt dabei in seinem selbstfahrenden Auto, einem virtuellen Wohnraum mit autonomen Fahrfunktionen. In VR liest er die neuesten, auf seine Interessen zugeschnittenen Nachrichten. Eine smarte Brille erfasst die Frühstücksszene und zeichnet automatisch Daten wie Kalorien und Nährwert auf. Gleichzeitig werden auch Vitalwerte aufgezeichnet, was die Gesundheitsüberwachung erleichtert. Nachdem er sich fertig gemacht hat, ist sein Büro im Stadtzentrum gleich um die Ecke.

Der Geschäftsmann, Mitte vierzig, nutzt seit sechs Monaten ein sogenanntes „Unit Car“, einen mit modernster Technologie wie AR/VR, verschiedenen Sensoren und KI-Funktionen ausgestatteten Wohnraum. Er fährt es jedoch nie selbst.

Nach seiner Arbeit im Tokioter Büro fährt er nachmittags geschäftlich nach Osaka und arbeitet dabei in diesem Minibus. Zwischendurch sucht er mit seinem Smartphone online nach Souvenirs für einen Kunden und erhält dann, mithilfe der Standortinformationen des Minibus, die Information über ein Sonderangebot eines alteingesessenen Süßwarengeschäfts in einer Stadt, durch die er gerade fährt. Er bestellt die Ware für seine Ankunft in Nagoya und bezahlt per Smartphone.

Ab 18 Uhr ist es Zeit für mich. Ich schaue mir ein Profi-Baseballspiel im Sapporo Dome in VR an. Auch wenn es nur eine Simulation ist, ist es unglaublich beeindruckend, den 165 km/h schnellen Fastball eines Star-Pitchers aus nächster Nähe zu sehen. Anders als bei herkömmlichen Fernsehübertragungen kann man mit VR das Spiel nicht nur von der Tribüne aus verfolgen, sondern es so erleben, als stünde man selbst am Schlagmal. Der ohrenbetäubende Fastball, der so schnell ist, dass man ihn mit bloßem Auge nicht erfassen kann, das laute „Peng!“, wenn er den Fanghandschuh des Catchers trifft … all das erlebt man nur in VR.

Nach einer Videokonferenz mit einem Kunden aus Übersee, der eine andere Zeitzone hatte, habe ich zu Hause per VR mit meinen Kindern gechattet. Mein ältestes Kind hat heute in einem Vereinsspiel einen Walk-Off-Homerun geschlagen. Jeder Tag ist erfüllend, sowohl beruflich als auch privat.

Ein Lebensstil, in dem Menschen leben, arbeiten, ihren Hobbys nachgehen und sich fortbewegen können – alles mit einem einzigen Auto, ohne Zeit und Energie durch Pendeln oder Geschäftsreisen zu verschwenden – ist keine Utopie mehr. Das Internet der Dinge (IoT), das es ermöglicht, alle möglichen Objekte mit Sensoren auszustatten und direkt mit dem Internet zu verbinden, um Daten zu sammeln und Informationen auszutauschen, hat das Potenzial, den Lebensstil der Menschen grundlegend zu verändern.

„Mit dem Aufkommen des Internets der Dinge (IoT) ist bereits eine Revolution im Gange“, betont Kiyoshi Imaizumi, Teamleiter des IoT-Geschäftsentwicklungsprojekts bei Dai Nippon Printing Co., Ltd. (DNP). „Zuallererst wird sich dadurch unsere Geschäftspraxis verändern. Japan ist zwar stark im produzierenden Gewerbe, aber wenn wir nicht über die reine Warenherstellung hinausgehen und das IoT nutzen, um neue Werte zu schaffen, werden wir letztendlich untergehen.“

Eine Revolution voller Risiken

Das Internet der Dinge (IoT) wird voraussichtlich Geschäftspraktiken und Lebensstile revolutionieren und eine prosperierende Zukunft einläuten. Mit seiner Verbreitung steigen jedoch auch die Risiken von Cyberangriffen und anderen Bedrohungen. Zudem werden Cyberangriffe organisierter und ausgefeilter als je zuvor.

 

Im Ausland wurden IoT-Geräte bereits Opfer von Cyberangriffen. Berichten zufolge wurden beispielsweise intelligente Stromzähler gehackt, die den Stromverbrauch digital messen. Es wächst die Sorge, dass auch selbstfahrende Autos, an deren Entwicklung die Automobilhersteller im Hinblick auf die „Motorisierung 2.0“ intensiv arbeiten, Ziel von Cyberangriffen werden könnten.

Nutzung von IC-Kartentechnologie zur Verbesserung der Gerätesicherheit

Die Einführung von Sicherheitsmaßnahmen wie SSL (Secure Sockets Layer) und TLS (Transport Layer Security), die Daten über das Internet verschlüsseln, hat zur Entstehung einer Vielzahl von Internetdiensten, darunter auch E-Commerce, geführt. Die Realität sieht jedoch so aus, dass der Sicherheit von IoT-Geräten selbst bisher wenig Aufmerksamkeit geschenkt wurde.

 

Imaizumi erklärt, dass die „Verbindung der richtigen Geräte mit den richtigen Diensten“ der Schlüssel zur IoT-Sicherheit sei. Die Plattform von DNP „stellt sicher, dass Geräte nicht manipuliert wurden und sich im korrekten Zustand befinden. Dadurch werden die Geschäftsinteressen und Rechte der Dienstanbieter geschützt und gleichzeitig den Nutzern mehr Komfort geboten“, so Imaizumi.

TLS dient der Kommunikation zwischen Geräten und Servern. Durch die Speicherung der für die gegenseitige TLS-Authentifizierung verwendeten Verschlüsselungsschlüssel und digitalen Zertifikate in einem sicheren Anwendungsmodul (SAM) lassen sich unbefugter Zugriff und Manipulation verhindern, wodurch eine sicherere gegenseitige Authentifizierung zwischen Geräten und Servern ermöglicht wird.

Das Internet der Dinge (IoT) ist für das explosive Wachstum der Geräte unerlässlich.

Die Anzahl der IoT-Geräte wird Prognosen zufolge in Zukunft explosionsartig ansteigen. Laut einer Schätzung der Cisco Internet Business Solutions Group aus dem Jahr 2011 wird die Zahl der IoT-Geräte weltweit bis 2020 voraussichtlich 50 Milliarden erreichen – das entspricht dem Siebenfachen der Weltbevölkerung.

 

Es besteht kein Zweifel, dass Sicherheit im Internet der Dinge (IoT) immer wichtiger wird. Um diesem Bedarf gerecht zu werden, fördert DNP das Konzept des „Internets der sicheren Dinge (IoST)“, das den Begriff „Sicherheit“ in IoT integriert, und entwickelt darauf basierende Produkte und Dienstleistungen.

Die wichtige Rolle des IoT in einer überalternden Gesellschaft

Das Zeitalter des Internets der Dinge (IoT) bietet Japan, das mit sinkender Geburtenrate, einer alternden Bevölkerung und einem schrumpfenden Arbeitsmarkt konfrontiert ist, große Chancen. Die breite Einführung des IoT wird zu einer verstärkten Automatisierung in Produktion, Vertrieb und Verkauf führen und so den Arbeitskräftemangel beheben. Es könnte älteren Menschen auch die Nutzung autonomer Fahrzeuge ermöglichen und die Überwachungsdienste für alleinlebende Senioren ausweiten. Das IoT hat das Potenzial, ein Katalysator für die japanische Wirtschaft zu sein.

 

Imaizumi erklärte: „Das Internet der Dinge (IoT) kann in unserem Geschäft genutzt werden“ und ist bereit, proaktiv an der Entwicklung und dem Ausbau von IoT-bezogenen Produkten und Dienstleistungen zu arbeiten. „Bisher haben wir Smartphone-SIM-Karten und B-Cas-Karten für Fernseher auf Kundenbestellung hergestellt, aber von nun an wollen wir IoT-Produkte und -Dienstleistungen aus eigener Initiative entwickeln und Unternehmen sowie Endverbrauchern anbieten.“

DNP plant, gemeinsam mit Gemalto entwickelte IoT-bezogene Produkte und Dienstleistungen anzubieten, vorwiegend in Bereichen wie Finanzen, Kommunikation, kritische soziale Infrastruktur, Fertigung und Gesundheitswesen, und erwartet im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz von rund 3,5 Milliarden Yen.

  • Veröffentlicht: 28. April 2017
  • Bitte beachten Sie, dass die Angaben, wie z. B. Abteilungsnamen und Produktspezifikationen, zum Zeitpunkt des Vorstellungsgesprächs korrekt sind und sich ohne vorherige Ankündigung ändern können.

28. April 2017, Redaktion Discover DNP